Wissenswertes

EndoparasitenEktoparasiten


Endoparasiten


Spulwurm Bandwurmglieder und -kopf

Ein geringer Befall ist bei unseren Haustieren „normal“ und verläuft normalerweise symptomlos. Verstärkt sich jedoch der Befall wird an der Konstitution gezehrt und fügt dem Tier mehr oder weniger Schaden zu, die Vitalität wird auf lange Sicht geschwächt und die Anfälligkeit gegenüber anderen (Infektions- oder Pilz-) Erkrankungen erhöht.

Einige Würmer und andere Endoparasiten benötigen in ihrer Entwicklungsphase unterschiedliche Zwischenwirte (z.B. Schnecken, Insekten, Kleinnager). Auf jeden Fall dringen sie meist durch die Magen-Darmschleimhaut oder die äußere Haut in ihr Wirtstier ein und breiten sich hier aus.

Jedes Tier hat bestimmte Abwehrkräfte, sind diese jedoch verbraucht, ist es dem Endoparasiten ein leichtes sich auszubreiten und zu vermehren.

Sie können Blut- und Lymphbahnen und Organe (wie z.B.: Muskeln, Lunge, Leber, Herz und Gehirn) durchwandern, später werden dann die „Endprodukte“ ausgeschieden; dies sind selten erwachsene Parasiten, sondern je nach Gattung meist Glieder, Larven oder Eier, so dass mit dem bloßen Auge ein Befall kaum festgestellt werden kann.

Erst bei stark befallenen Tieren zeigen sich die ersten deutlichen Symptome wie:

  • Appetitmangel oder Heißhunger

  • Verdauungsstörungen (chronischer Durchfall, Erbrechen)

  • Abmagerung (oft mit birnenförmig aufgetriebenem Leib)

  • stumpfes, glanzloses, manchmal sogar struppiges Fell

  • Fortpflanzungsstörungen

  • Blutarmut und Konditionsverlust

Im Normalfall wird der Parasit das Wirtstier nicht vernichten, da er sich dadurch seines eigenen Lebensraumes berauben würde.

Es wird also normalerweise nur soviel Blut, Nährstoff, etc. entzogen, wie der Parasit nötig hat. Hat das Wirtstier jedoch eine schlechte Konstitution, z. B. durch mangelnde Pflege oder schlechtes Futter, kann der Endoparasitenbefall lebensbedrohlich werden.

Kommen hier z. B. noch schwere Infektionskrankheiten hinzu, ist es möglich, das der Befall für das Wirtstier tödlich endet.

Um den Befall möglichst gering zu halten bzw. ganz zu vermeiden, ist es außer der optimalen Tierhaltung nötig, optimal zu füttern, und eine biologische Sanierung zum Aufbau der Widerstandskraft und des Immunsystems der Tiere durchzuführen.